Samstag, 20. Juni 2009

Melbourne

Wie schon im letzten Eintrag beschrieben führte mich meine Reise nach Melbourne der letzten Station in Australien.

Naja was gibt es nun großes über Melbourne zu berichten, es war vorallem Nachts sehr kalt und ich hatte all meine warmen sachen am Ende von Neuseeland nach hause geschickt, da es ja schliesslich ins furchtbar heiße Australien ging. Aber ich habs überlebt auch wenn ich das ein oder andere mal doch ein wenig gefroren habe.

Ansonsten bin ich einfach viel durch die Stadt gelaufen, die doch einiges zu bieten hatte. Viele Parks, einen schönen Fluss und im schönen Stadtteil St. Kilda auch einen tollen Strand(aber viel zu kalt zum baden). Ausserdem bin ich natürlich ein paar berühmte Sportstätten abgelaufen, denn Melbourne ist eine große Sportstadt. So bin ich zb durch den Albertpark gelaufen, der mitten in der Stadt liegt und einen schönen großen See mit Segelschule hat.
Und durch eben jenen Park der sehr ruhig war und so gar nicht nach Formel 1 Rennstrecke aussah, rasen jedes Jahr im März 20 Formel 1 Wagen und versuchen den großen Preis von Australien zu gewinnen.



Aber der Formel 1 Grand Prix ist nicht das einzige große Internationale Sportereigniss, denn auch der erste Grand Slam jedes Jahr, die Australian Open finden jedes Jahr in Melbourne statt und so stand ich auch vor der berühmten Rod Laver Arena.



Ausserdem machte ich noch einen Tagestrip auf der Great Ocean Road und zu den 12 Aposteln, was ich allerdings nicht so spektakulär fand.



Das absolute Highlight meiner Reise, erlebte ich allerdings noch zum Abschluss in Melbourne. Denn nach 2 Tagen im wirklich beschissenen All Nations Backpackers, wachte ich mit lauter roten furchtbar juckenden Stichen auf, nach kurzer Internet Recherche, war ich mir sicher es müssten Bedbugs(Bettwanzen) sein. Und diese Befürchtung bestätigte sich dann auch beim absuchen der Matratze. Wie ich rausfand kann dies ganz übel sein, da die Wanzen in den Rucksack überwandern können und man sie dann überall mit hinnimmt. Auch dies blieb mir natürlich nicht erspart, wie sich wenig später in Hong Kong rausstellte. Meine liebe Mutter konnte über die ganze Sache am Telefon immer nur lachen und meinte das is doch nicht so schlimm, aber auch das sollte sich bald ändern, dazu aber mehr im nächsten Eintrag.
Das absolut allerschlimmste sind allerdings die Bisse dieser kleinen Biester, denn das könnte ihr euch nicht vorstellen, wie höllisch das juckt. Es stellt absolut alles andere in sachen jucken in den Schatten. Ich dachte ja schon damals in Neuseeland, dass Sandflystiche die absolute Hölle sind, aber Sandflystiche sind ein absoluter Witz im gegensatz zu Bedbugs. Wenigstens kann ich mir jetzt absolut sicher sein, dass ich von nun an über gewöhnliche deutsche Mückenstiche wirklich nur noch lachen kann.

Doch dann hieß es irgendwann auf zum Flughafen und auch meine Zeit in Australien war zu Ende und die Heimreise konnte so richtig beginnen doch nach einem 9 stündigen Flug sollte erst einmal noch ein großartiger 5 tägiger Zwischenstopp in Hong Kong folgen.

Fortsetzung folgt...

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