Samstag, 20. Juni 2009

Das wars jetzt

So nun bin ich seit etwas über einem monat wieder zuhause und habe mich auch wieder sehr gut eingelebt. Ein bisschen vermisse ich nun zwar schon,, die Freiheit und das abwechslungsreiche spannende leben am anderen Ende der Welt aber auch in Kleinsachsenheim kann es recht schön sein.

Vorallem aber möchte ich nun allen fleißigen Lesern danken, dass ihr so aufmerksam meinen Blog verfolgt habt, ich hoffe ihr hattet Spass dabei.

Besonderen Dank auch an meine Dote, die meinen Blog besonders genau verfolgt hat und nun auch dafür gesorgt hat, dass ich den Blog endlich einmal abschließe.

Viele Grüße
Jonas

Hong Kong

Vorweg erstmal möchte ich noch anmerken, dass seit Sydney meine Kamera leider etwas spinnt, deshalb ist es sehr schwierig (unmöglich) verwacklungsfreie und gerade Bilder zumachen. Ich hoffe, dass macht euch nichts aus, erkennen kann man ja was.

Nun aber zu Hong Kong, nach einem 9 stündigen Übernachtflug, kam ich dann ein wenig müde in Hong Kong an und wurde in Zeiten der Schweinegrippe natürlich auch toll von den Behörden empfangen. Zuerst einmal fällt einem auf, absolut jeder trägt einen Mundschutz und die netten Leute mit Mundschutz teilen einem, dann ebenso einen Mundschutz und einen Zettel auf dem man ankreuzen soll, welche der folgenden Symptome man hat, aus.
Hat man dies und den Körpertemperaturenscan zu ihrer Zufriedenheit gemeistert, dann kann man sich endlich auf den Weg aus dem Flughafen machen, wobei man von etlichen weiteren Leuten mit Infoblättern zur Schweinegrippe bombadiert wird.

Wenn man dann den Flughafen verlassen hat wird man erstmal von der extremen Schwüle platt gemacht. Es ist wirklich sehr heiss und dabei herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, diese Kombination ist wirklich verdammt unangenehm.

Desweiteren stellt man bei der Suche nach einem Bus in die City fest, dass die HongKongianer (oder wie auch immer man sie nennt, ich nenne sie jetzt einfach mal so) doch sehr schlecht Englisch sprechen, was ich doch, da Hong Kong ja eine britische Kolonie war, anders erwartet hatte. Doch mit primitiver Zeichensprache findet man dann doch immer den richtigen Bus.

Im Stadtteil Kowloon hab ich dann ersteinmal ein Zimmer in einem Guesthouse bezogen, das zwar sehr klein war, aber sehr sauber und billig. Der Gebäudekomplex war allerdings sehr zwielichtig, dass Guesthouse war nämlich in einem gigantischen Komplex mit jede Menge Guesthouses und anderer Unterbringungsmöglichkeiten und im Erdgeschoss gabs jede Menge pakistanischer Ramschläden in denen man alles mögliche gefälschte kaufen konnte und nachts wurden einem Drogen angeboten.

Ansonsten ist Hong Kong wirklich eine faszinierende Stadt in der rund um die Uhr jede Menge los ist. In meinen 5 Tagen war ich dann auf the Peak von dem aus man einen tolle Sicht auf die Skyline hat, ich bin einmal um Hong Kong Island mit dem Bus gefahren hab die größte permanente Lightshow der Welt an der Skyline von HK angeschaut und war in ein paar der unzähligen Einkaufszentren und Strassenmärkten shoppen.





Der absolut faszinierendste Tag war allerdings mein Ausflug in die New Territories. Hier ist eben alles noch weniger von Westen geprägt, dies hat zwar auch zur Folge, dass noch weniger Leute Englisch sprechen aber ich bin trotzdem überall hingekommen.
Das beeindruckendste sind dort allerdings die gigantischen, unglaublich farbenprächtigen Tempelanlagen. Von denen ich einige besuchte.











Zum Abschluss stattete ich dann der Pferderennbahn noch einen Besuch ab, denn Pferderennen ist dort der beliebteste Sport und so gibt es dort ein 80000 Personen Stadion das fast jeden Samstag recht voll ist und jede Menge HongKongianer wetten und flippen bei den Rennen total aus, was wirklich sehr lustig war. Einmal habe ich sogar beim wetten gewonnen, aber am Ende hatte ich trotzdem eine leichte Minusbilanz.



Am letzten Tag ging es dann morgens schon zum Flughafe um dort mein Gepäck wegzuschliessen, und dann noch einen kurzen Trip auf einen Berg am Flughafen zu machen.
Dort fährt man erstmal mit einer ewig langen Gondel nach oben und dann erwartet einen der größte im freien stehende Bronzebuddha der Welt, dieser ist wirklich sehr beeindruckend doch leider tummeln sich dort hunderte Touristen, was dann doch nicht so angenehm ist, dies war in den New Territories wesentlich schöner, wo ich zum Teil im Tempel der einzigste Tourist war.



Doch nach diesem Erlebniss war meine Reise nun endgültig zu Ende und ich machte mich auf den 14 stündigen Flug nach London, wobei ich sagen musste das die Freude meine Familie und Freunde wieder zusehen doch überwiegte im gegensatz zur Trauer, dass dieser großartige Trip nun zu Ende ist.

Nachdem ich dann noch 13 Stunden in London am Flughafen rumsaß ging endlich mein Flieger nach Frankfurt und dort erschienen dann nach kurzer Wartezeit auch Mama, Papa und mein Schwesterchen, die mich glücklich in Empfang nahmen, all meine Rucksäcke in Plastiktütten einpackten und dann mit mir, bei ein paar Stückchen von Omas leckerem Nusskuchen, nach Hause fuhren.

Wär sich jetzt fragt, was die Plastiktütten sollen, der sei an meinen letzten Eintrag und die Bedbugs errinert, denn mittlerweile hatte sich meine Mutter selbst im Internet und bei einigen Kammerjägern schlau gemacht und herrausgefunden, dass Bedbugs doch recht übel sein können und somit war ihr gar nichtmehr zum lachen und all mein Gepäck musste erstmal unter Quarantäne und dann zu hause bei 60grad in den Backofen.

Melbourne

Wie schon im letzten Eintrag beschrieben führte mich meine Reise nach Melbourne der letzten Station in Australien.

Naja was gibt es nun großes über Melbourne zu berichten, es war vorallem Nachts sehr kalt und ich hatte all meine warmen sachen am Ende von Neuseeland nach hause geschickt, da es ja schliesslich ins furchtbar heiße Australien ging. Aber ich habs überlebt auch wenn ich das ein oder andere mal doch ein wenig gefroren habe.

Ansonsten bin ich einfach viel durch die Stadt gelaufen, die doch einiges zu bieten hatte. Viele Parks, einen schönen Fluss und im schönen Stadtteil St. Kilda auch einen tollen Strand(aber viel zu kalt zum baden). Ausserdem bin ich natürlich ein paar berühmte Sportstätten abgelaufen, denn Melbourne ist eine große Sportstadt. So bin ich zb durch den Albertpark gelaufen, der mitten in der Stadt liegt und einen schönen großen See mit Segelschule hat.
Und durch eben jenen Park der sehr ruhig war und so gar nicht nach Formel 1 Rennstrecke aussah, rasen jedes Jahr im März 20 Formel 1 Wagen und versuchen den großen Preis von Australien zu gewinnen.



Aber der Formel 1 Grand Prix ist nicht das einzige große Internationale Sportereigniss, denn auch der erste Grand Slam jedes Jahr, die Australian Open finden jedes Jahr in Melbourne statt und so stand ich auch vor der berühmten Rod Laver Arena.



Ausserdem machte ich noch einen Tagestrip auf der Great Ocean Road und zu den 12 Aposteln, was ich allerdings nicht so spektakulär fand.



Das absolute Highlight meiner Reise, erlebte ich allerdings noch zum Abschluss in Melbourne. Denn nach 2 Tagen im wirklich beschissenen All Nations Backpackers, wachte ich mit lauter roten furchtbar juckenden Stichen auf, nach kurzer Internet Recherche, war ich mir sicher es müssten Bedbugs(Bettwanzen) sein. Und diese Befürchtung bestätigte sich dann auch beim absuchen der Matratze. Wie ich rausfand kann dies ganz übel sein, da die Wanzen in den Rucksack überwandern können und man sie dann überall mit hinnimmt. Auch dies blieb mir natürlich nicht erspart, wie sich wenig später in Hong Kong rausstellte. Meine liebe Mutter konnte über die ganze Sache am Telefon immer nur lachen und meinte das is doch nicht so schlimm, aber auch das sollte sich bald ändern, dazu aber mehr im nächsten Eintrag.
Das absolut allerschlimmste sind allerdings die Bisse dieser kleinen Biester, denn das könnte ihr euch nicht vorstellen, wie höllisch das juckt. Es stellt absolut alles andere in sachen jucken in den Schatten. Ich dachte ja schon damals in Neuseeland, dass Sandflystiche die absolute Hölle sind, aber Sandflystiche sind ein absoluter Witz im gegensatz zu Bedbugs. Wenigstens kann ich mir jetzt absolut sicher sein, dass ich von nun an über gewöhnliche deutsche Mückenstiche wirklich nur noch lachen kann.

Doch dann hieß es irgendwann auf zum Flughafen und auch meine Zeit in Australien war zu Ende und die Heimreise konnte so richtig beginnen doch nach einem 9 stündigen Flug sollte erst einmal noch ein großartiger 5 tägiger Zwischenstopp in Hong Kong folgen.

Fortsetzung folgt...

Samstag, 2. Mai 2009

Sydney

In Byron Bay hatte ich leider 2 Tage lang nur Regen, deshalb konnte ich leider nicht viel machen allerdings habe ich Alex dort getroffen, was mal wieder sehr lustig war.
Dann gings allerdings weiter nach Sydney, fast 12 Stunden uebernacht im Bus, was sehr unbequem war. Doch dann endlich war ich in Sydney und hier war nun auch wieder gutes Wetter.
Den ersten Tag musste ich allerdings erstmal schlafen, da ich im Bus doch eher weniger dazu in der Lage war. Doch die naechsten Tage dann war ich natuerlich an der beruehmten Oper, der Harbour Bridge, dem Bondi Beach, den ich jetzt nicht so toll fand und mit der Faehre im schoenen Stadtteil Manly.
Ausserdem machte ich dann noch einen Tagesausflug in die Blue Mountains, die sehr schoen sind mich allerdings nach meinen Erlebnissen in Neuseeland nicht vom Hocker gehauen haben.
Nun bin ich nach einer weiteren 12stuendigen uebernacht Busfahrt in Melbourne, wo es wirklich arschkalt ist, es ist wirklich unglaublich kalt vorallem Nachts. Ausserdem ist das Internet hier wirklich verdammt langsam, deshalb auch nur 2 Bilder. Ansonsten ist Melbourne aber eine sehr schoene Stadt.
Viele Gruesse
Jonas

Donnerstag, 16. April 2009

Great Barrier Reef

In Brisbane habe ich dann eigentlich nicht mehr viel gemacht, ausser zum Australia Zoo zugehen, dass ist der Zoo vom Crocodile Hunter, war ganz nett aber nicht ueberragend man hat halt viele Krokodile, Koalas und Kangaroos gesehen.

Letzte Woche gings dann hoch nach Cairns ans Great Barrier Reef, um dort einen Open Water Tauchkurs zumachen und natuerlich das Riff zusehen.
Der Tauchkurs bestand erstmal aus 2 Tagen Theorie und Pooltauchen, aber dann gings raus aufs Riff, wo ich dann meine ersten echten Tauchgaenge machen durfte und es war einfach unglaublich schoen. Soviele bunte Fische und Korallen, man ist aus dem Staunen gar nicht mehr herrausgekommen. Ausserdem habe ich noch mehrere 2m grosse Reefsharks gesehen, auch sehr faszinierend. Das enzige was mir vergoennt geblieben ist, war eine Schlidkroete.
Beim Tauchen habe ich mich an einem Tag auch in der Kunst der Unterwasserfotografie versucht, die Ergebnisse sind allerdings nicht so berauschend, war doch schwerer als gedacht scharfe Bilder unterwassser zumachen.
Ich beim langsamen dahinschweben:
Korallen und Fische:
Ein sehr grosser Fisch, der sehr zutraulich war und uns die ganze Zeit gefolgt is:
Und natuerlich hab ich auch Nemo gefunden und konnte ihn erfolgreich zu seinem Vater zurueckbringen:
Jetzt bin ich gerade dabei nach Sydney runter zureisen, wobei ich zurzeit einen kurzen Zwischenstop in Surfers Paradise mache was allerdings sehr unspektakulaer is nur Strand, Hotels und sehr sehr viele Menschen.
Morgen gehts dann noch nach Byron Bay und dann mitte der Woche wahrscheinlich nach Sydney.
Naja soviel erstmal.
Viele Gruesse aus dem sonnigen Australien
Jonas

Samstag, 4. April 2009

Goodbye New Zealand

Wie schon berichtet war die Situation zum Auto verkaufen nicht gerade optimal, allerdings hatten wir mal richtig glueck ein frisch angereister Deutscher hat unser Auto gesehen und sofort fuer 1000Euro gekauft. Dabei hatten wir Glueck, dass er sich nicht noch ein paar andere Autos angesehen hat, den wahrscheinlich haette er fuer den Preis ein wesentlich besseres bekommen koennen. Allerdings konnte das verkaufen natuerlich nicht ohne Problem ueber die Buehne gehen, denn auf dem Weg zur Post, wo man den Change of Ownership macht is das Auto ploetzlich an einem Berg ausgegangen und nicht mehr angesprungen, was fuer ein Schock. Nach einem Kanister voller Benzin, Starterspray und einer ebenen Standflaeche, lief es dann aber wieder und so war klar es war einfach nicht mehr genug Benzin im Tank. So konnte der Autoverkauf doch noch zu ende gebracht werden und wir konnten unsere letzten Tage in Auckland vollens geniessen und dann nach Christchurch fliegen. Wo wir nun die letzten Tage einfach nochmal ein bisschen entspannt haben bis Jan, dann am 3. April zusammen mit Wurst nach Sydney geflogen ist und ich nun heut morgen um 6 uhr, nach einer ungemuedlichen Nacht auf dem Flughafen, nach Brisbane geflogen bin.
So ist meine Zeit in Neuseeland nun also schon wieder vorbei, es war eine sehr geile Zeit, aber nun freue ich mich auch wieder auf Zuhause. Davor bin ich ja jetzt aber zuerst noch einen Monat im sehr heissen Australien und eine Woche in Hong Kong.

Viele Gruesse
Jonas

Dienstag, 17. März 2009

Mt Taranaki

So nach langer Zeit gibts endlich mal wieder was zum lesen und anschauen.

Von der Golden Bay ging es dann ueber die Marlborough Sounds weiter nach Picton und dann wieder mit der Faehre auf die Nordinsel.

Wo wir uns dann direkt auf den Weg zum Mt Taranaki machten um diesen noch zu besteigen.

Das besondere an diesem Berg ist das es ein einzelner 2500m hoher Vulkan ist um den rund herum flaches Land und Meer ist. Ausserdem ist es der Berg in Neuseeland bei dessen Besteigung die meisten Menschen sterben, aber wir sind zum Glueck wieder heil runtergekommen.

Der Vulkan:


Wir hatten sehr viel Glueck mit dem Wetter und konnten so eine traumhafte Aussicht geniessen.

Der Gipfel mit Jan und das Meer im Hintergrund:


Ich knapp unterhalb des Gipfels:


Nachdem wir dies nun hinteruns gebracht hatten hiess es auf nach Auckland um dort unser Auto zuverkaufen. Hier sind wir nun seit 2 Tagen und mussten leider schon feststellen, dass das mit dem Auto verkaufen zurzeit gar nicht so einfach ist, da einfach viel zu viel Backpacker ihr Auto verkaufen wollen aber nur sehr wenige ein Auto kaufen. Deshalb muessen wir uns wohl damit abfinden das Auto weit unter Wert verkaufen zumuessen.

Viele Gruesse
Jan und Jonas